Startbild Lebenshilfe SaRu e.V.
Startbild Lebenshilfe SaRu e.V.
Es ist normal, verschieden zu sein.
Es ist normal, verschieden zu sein.

Rechtliches

 

Reiseinformation

Liebe Reisefreunde, liebe Betreuer,

Freizeit, Bildung und Erholung für Menschen mit geistiger Behinderung anzubieten, ist für unseren Verein seit Jahren eine wichtige Aufgabe. Vom Alltag entspannen, neue Eindrücke gewinnen, Kräfte tanken und mit anderen Menschen schöne Zeiten erleben... rufen Sie uns an, wir beraten Sie gern und helfen bei der Auswahl des richtigen Reisezieles.

Die Lebenshilfe Saalfeld-Rudolstadt e.V. möchte einige Informationen zu den Urlaubs-reisen geben.*

Nach dem Eingang Ihrer schriftlichen Anmeldung der Urlaubsfahrt und Bestätigung durch uns erhalten Sie einen Fragebogen. Die Angaben dienen dazu, unsere Freizeitkoordinatoren und Reisebegleiter auf die besonderen Bedürfnisse und Erfordernisse bei der persönlichen Begleitung vorzubereiten. Bitte geben Sie uns rechtzeitig detaillierte Informationen, um eine optimale Organisation zu gewährleisten. Die Angaben dienen ausschließlich der Reiseorganisation und werden nicht an Unbefugte weitergegeben.

Während der betreuten Freizeiten schlafen die Begleiter in der Nähe der Teilnehmerzimmer, so dass bei Bedarf und auftretenden Problemen nachts Hilfestellung gegeben werden kann.

Zuschüsse über Pflegeversicherung * (Betrifft nicht die Wohnstättenbewohner)
Auch für Sie als Eltern, Geschwister und Angehörige ist Urlaub wichtig. Durch den Urlaub Ihres Angehörigen mit einer Reisegruppe der Lebenshilfe und das Wissen um sorgsame Erfüllung der Begleitung während der Reise haben auch Sie die Möglichkeit, sich vom Alltag nach Ihren Wünschen und Bedürfnissen zu erholen.

1. Verhinderungspflege
Ist eine Pflegeperson wegen Erholungsurlaub, Krankheit oder aus anderen Gründen an der Pflege gehindert, übernimmt die Pflegekasse die Kosten einer notwendigen Ersatzpflege für längstens 28 Kalendertag und höchstens 1.470,- EUR je Kalenderjahr (ab 01.01.2010 bis zu 1510,- EUR und ab 01.01.2012 bis zu 1550,- EUR). Eine Verhinderung liegt auch dann vor, wenn die Pflegeperson zwar zu Hause ist, sich aber dadurch von der Pflege erholen kann, dass die pflegebedürftige Person an einer Erholungsmaßnahme teilnimmt. Es spielt also keine Rolle, ob die Pflegeperson zu Hause oder an einem anderen Ort Urlaub macht.

Voraussetzungen für die Inanspruchnahme der Verhinderungspflege während der Erholungsmaßnahme sind:
1. Die Pflegeperson muss den Pflegebedürftigen 12 Monate vor der ersten Inanspruchnahme in der häuslichen Umgebung gepflegt haben.
2. Es muss mindestens die Pflegestufe I anerkannt sein.
3. Die Pflegeperson ist tatsächlich an der häuslichen Pflege gehindert. (z.B. durch eigenen Urlaub)

Vor Inanspruchnahme der Verhinderungspflege muss durch die Pflegeperson ein schriftlicher Antrag (auch formlos) bei der zuständigen Pflegekasse eingereicht werden. Der Antrag muss eine Begründung über die Verhinderung der Pflegeperson sowie einen Vorschlag über die Ersatzpflegekraft und deren Kosten enthalten.

Wichtig: Die Begründung muss die Verhinderung der Pflegeperson enthalten, nicht die Erholungsmaßnahme des Pflegebedürftigen. Eine Kostenübernahme durch die Pflegekasse kann nur für den Bereich der pflegebedingten Aufwendungen (Grundpflege), nicht aber für den Bereich der Unterkunft, Verpflegung und der Reisekosten erfolgen.

2. Leistungen
Seit dem 01.07.2008 besteht die Möglichkeit, bei Anerkennung einer Pflegestufe zusätzliche Leistungen in Höhe von 100,- EUR monatlich (bzw. 1200,- EUR jährlich) nach dem Pflegeleistungsergänzungs-Gesetz durch die Pflegekasse zu erhalten. Unter bestimmten Bedingungen wird ein erhöhter Betrag von 200,- EUR monatlich (bzw. 2400,- EUR jährlich) gewährt.
Seit 01.07.08 kann auch bei wesentlich geringerem Pflegeaufwand im Rahmen der Pflegestufe 0 ein formloser Antrag auf Leistungen nach § 45b bei der Pflegeversicherung gestellt werden.

Wichtig: Bitte informieren Sie sich hierzu bei Ihrer Pflegekasse, denn Sie müssen vor der ersten Inanspruchnahme einen formalen Antrag an die Pflegekasse stellen.

Reiserücktritt
Um den Reisenden einen umfangreichen Versicherungsschutz zu bieten und vor finanziellen Belastungen zu schützen, sollten eine Haftpflicht- und Unfallversicherung unbedingt vorhanden sein. Die Heimbewohner sind bereits haftpflichtversichert.

Wir empfehlen Ihnen den Abschluss einer Reiserücktrittskosten- bzw. einer Reiseabbruchversicherung zum Schutz vor finanziellen Belastungen, wenn durch ein unvorhergesehenes Ereignis die Reise mit uns nicht angetreten werden kann oder vorzeitig eine Rückreise erforderlich ist.

Wichtig: Wenn Sie die Versicherung abschließen wollen, müssen Sie nach Erhalt der Reisebestätigung durch uns innerhalb von 14 Tagen den Versicherungsbeitrag bei der von Ihnen gewählten Versicherung selbst einzahlen. Eine spätere Einzahlung gewährt keinen Versicherungsschutz mehr. Es gelten die Bedingungen der jeweiligen Versicherung. Die Lebenshilfe SLF-RU e.V. übernimmt keine Gewähr.

An- und Abreise
Diese erfolgt durch unseren Fahrdienst von/zur Wohnung der Reiseteilnehmer. Die Weiterfahrt per Bus oder Bahn entnehmen Sie bitte den Reiseunterlagen.

Wir freuen uns über Hinweise und Anregungen und wünschen Ihnen und Ihren Angehörigen einen schönen Urlaub.

Mit freundlichen Grüßen und Wünschen
Hendrik Grützner (Mitarbeiter Reisedienst)

* Die Änderung der aktuellen Rechtslage ist durch politische Entscheidungen jederzeit möglich. Wir weisen darauf hin, dass für die Vollständigkeit und Richtigkeit keine Haftung übernommen werden kann. Eine verbindliche Rechtsberatung erfolgt nur durch die zuständigen Behörden/Anwälte.

 

 

Druckversion Druckversion | Sitemap Diese Seite weiterempfehlen Diese Seite weiterempfehlen
© Lebenshilfe Kreisvereinigung Saalfeld-Rudolstadt e.V.

Anrufen

E-Mail

Anfahrt